AI-Automation im Fokus: Neuer Schwung durch Microsoft Power Automate und IBM Watson Orchestrate

Microsoft und IBM pushen mit neuen Tools im Bereich AI-Automation die Effizienz von Unternehmensprozessen. Erfahren Sie, welche Neuerungen das bringen und wie Teams jetzt strategisch handeln sollten.

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Microsoft Power Automate mit KI-gestützter Prozessautomatisierung und IBM Watson Orchestrate treiben AI-Automation in Unternehmen voran. Beide Großakteure bieten Lösungen, die komplexe Automatisierungsschritte vereinfachen und beschleunigen – ein klarer Trend, der Unternehmen neue Effizienzpotenziale eröffnet.

Was ist neu?

Microsoft hat sein Power Automate mit der Funktion "Process Advisor" ausgebaut, die mithilfe von KI Daten aus Nutzer-Telemetrie zieht, um Arbeitsabläufe detailliert zu analysieren und Optimierungspotenziale zu entdecken. Außerdem wurde die Integration mit Dataverse und Power Apps vertieft, was ermöglicht, automatisierte Prozesse noch stärker in individuelle Business-Apps einzubetten.

IBM hat mit Watson Orchestrate eine neue Lösung vorgestellt, die Unternehmen erlaubt, komplexe Geschäftsprozesse mit Workflow-Automatisierung eigenständig per Low-Code-Interface zu managen. Watson Orchestrate kann verschiedene Systeme und Aufgaben wie E-Mail-Bearbeitung oder Terminplanung automatisieren, ohne dass dafür umfangreiche Programmierkenntnisse erforderlich sind.

Warum ist das relevant?

Unternehmen stehen unter immensem Druck, Prozesse effizienter zu gestalten, um Kosten zu senken und Agilität zu erhöhen. Die neuen Features von Microsoft Power Automate und IBM Watson Orchestrate versprechen, manuelle, zeitraubende Aufgaben zu reduzieren und Fehleranfälligkeit zu minimieren.

Die Fähigkeit, Automatisierungen flexibel an individuelle Anforderungen anzupassen, ist dabei zentral. IBM hebt mit Watson Orchestrate besonders den Aspekt hervor, dass Geschäftsteams ohne externe IT-Spezialisten Prozessautomatisierungen selbst gestalten können. Das beschleunigt digitale Transformation signifikant.

Was bedeutet das in der Praxis?

Erstens können Unternehmen mit Microsoft Power Automate dank Process Advisor innerbetriebliche Abläufe präzise analysieren und Automatisierungspotenziale aufdecken. Beispielsweise kann ein Finanzteam Zeitaufwände bei der Rechnungsprüfung genau erfassen und durch automatisierte Dokumentenfreigabe senken.

Zweitens erlaubt IBM Watson Orchestrate, alltägliche repetitive Aufgaben wie E-Mail-Korrespondenz, Terminabstimmung oder Datenaktualisierung eigenständig zu automatisieren. So kann ein Vertriebs- oder Supportteam Kapazitäten freisetzen, indem Standardaufgaben ohne Entwickler umgesetzt werden.

Drittens profitieren Unternehmen von der besseren Integration der Tools in bestehende IT-Landschaften. Microsofts Power Automate bindet sich nahtlos in die Microsoft-365-Umgebung ein, während Watson Orchestrate dank Low-Code Oberfläche auch ohne tiefes IT-Wissen schnell einsatzbereit ist.

Was sollten Teams jetzt tun?

  • Prozesse gezielt analysieren: Nutzen Sie Tools wie den Process Advisor, um manuelle Abläufe mit hoher Zeit- und Fehlerlast zu identifizieren.

  • Low-Code-Kompetenzen aufbauen: Schulen Sie Mitarbeiter im Umgang mit Tools wie IBM Watson Orchestrate, um selbständig Automatisierungslösungen zu entwickeln.

  • IT- und Fachabteilungen eng vernetzen: Fördern Sie die Zusammenarbeit, um Potenziale der AI-Automation zielgerichtet zu realisieren.

  • Pilotprojekte starten: Beginnen Sie mit kleinen, klar definierten Automatisierungsprojekten, um Erfahrungen zu sammeln und Nutzen zu demonstrieren.

  • Monitoring etablieren: Überwachen Sie nach Einführung automatisierter Prozesse kontinuierlich deren Effektivität und passen Sie bei Bedarf an.

Entscheider sollten insbesondere den ökonomischen Hebel beachten: Erste Praxisbeispiele zeigten signifikante Zeitersparnisse und Fehlerreduktionen, was nicht nur Kosten senkt, sondern auch die Qualität von Prozessen steigert. Das kann in Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit direkt einzahlen.

Quellen

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Veröffentlicht vor 21 Tagen