Neues aus der AI-Automation: Effizienz steigern mit Microsoft und IBM

Microsoft integriert KI-gesteuerte Automatisierung in Power Platform, IBM verstärkt KI-Nutzung in Business Automation. Welche Auswirkungen das auf Unternehmen und Teams hat, erfahren Sie hier.

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Microsoft und IBM treiben aktuell mit verschiedenen Ansätzen die AI-Automation voran, um Prozesse in Unternehmen effizienter und flexibler zu gestalten.

Was ist neu?

Microsoft hat seine Power Platform entscheidend erweitert und setzt dabei auf generative KI. Konkret wurde eine Funktion integriert, die es Unternehmen ermöglicht, komplexe Workflows und Prozesse mit Hilfe von KI-Modellen schneller zu erstellen und anzupassen. Laut der Microsoft-Ankündigung vom letzten Dienstag wird KI verwendet, um automatisierte Aufgaben zu optimieren, individuell auf Nutzerbedürfnisse einzugehen und selbständig Prozessabläufe zu verbessern. Parallel dazu wurde von IBM die Verstärkung der KI-Nutzung innerhalb der "Business Automation" Plattform bekannt gegeben, die speziell auf die Automatisierung von Geschäftsprozessen abzielt. IBM nutzt KI verstärkt, um Dokumentenerkennung, Entscheidungsfindung und Workflow-Optimierung effizienter zu gestalten.

Warum ist das relevant?

Die Integration generativer KI in Automationsplattformen bedeutet für Unternehmen eine enorme Zeitersparnis und Kostenreduktion. Statt Prozesse manuell zu modellieren oder nur regulär zu automatisieren, können Teams mit KI die Anpassung und Steuerung individueller Workflows dynamisch vornehmen. Das erhöht die Flexibilität bei wechselnden Marktanforderungen und reduziert Ausfallzeiten bei Prozessänderungen.

Bei IBM ermöglicht die erweiterte KI-Nutzung eine schnellere Verarbeitung großer Datenmengen, automatisiert Entscheidungsprozesse und minimiert Fehlerquellen bei manueller Eingabe. Dies ist gerade für Unternehmen mit umfangreichen Papierprozessen oder hoher Komplexität der Abläufe ein entscheidender Effekt.

Was bedeutet das in der Praxis?

  1. Ein Unternehmen kann mit der Microsoft Power Platform KI-gestützte Chatbots einführen, die selbstständig Kundenanfragen analysieren, priorisieren und entsprechende Folgeprozesse initiieren – ohne manuelle Eingriffe.

  2. IBM-Kunden profitieren von der automatisierten Dokumentenerkennung, die KI-basiert wichtige Vertragsdetails extrahiert und automatisch validiert.

  3. Optimierung von internen Audit- und Compliance-Prozessen wird durch die kontinuierliche Workflow-Analyse mittels KI deutlich effizienter, da potenzielle Abweichungen frühzeitig erkannt und korrigiert werden.

Was sollten Teams jetzt tun?

  1. Bestehende Automatisierungsprojekte auf mögliche KI-Integration prüfen, z. B. durch Tests mit Microsoft Power Platform KI-Funktionalitäten oder IBM Business Automation Modulen.

  2. Schulungen für Mitarbeitende in KI-basierten Automations-Tools anregen, um technisches Verständnis und Akzeptanz zu erhöhen.

  3. Pilotprojekte aufsetzen, die konkrete Geschäftsprozesse mit KI-Automation optimieren, um messbare ROI-Daten zu sammeln.

  4. Die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen intensivieren, um individuelle Prozessanforderungen KI-gerecht abzubilden.

  5. Ein Monitoring etablieren, das KI-gestützte Automationslösungen kontinuierlich bewertet und anpasst.

Entscheider sollten dabei berücksichtigen, dass die initialen Investitionen in KI-Integration zwar Zeit und Ressourcen erfordern, jedoch langfristig signifikante Kosteneinsparungen bei gleichzeitig erhöhter Prozesssicherheit und Flexibilität möglich sind.

Quellen

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Veröffentlicht vor 25 Tagen